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Simon KEENLYSIDE

Don’t gild the lily!

Die Probe zu Debussys Pelléas et Mélisande zu Ende ging gerade zu Ende, in der Garderobe summte Simon Keenlyside zur Überprüfung der Stimmbänder noch ein paar Töne, und schon ging es zum Interview.

Erschienen Online Merker 13. Juni 2017

Die Probe zu Debussys Pelléas et Mélisande zu Ende ging gerade zu Ende, in der Garderobe summte Simon Keenlyside zur Überprüfung der Stimmbänder noch ein paar Töne, und schon ging es zum Interview. Keenlyside zeigte sich, ganz britischer Gentleman, als charmanter, gesprächiger Partner, der mühelos zwischen Englisch und Deutsch wechselte. Im Sinne Debussys sprach er sich für einen intuitiven Zugang zu Pelléas et Mélisande aus und dafür, nicht mehr hineinzuinterpretieren, als ohnehin vorgegeben und das Wesen einer Figur, die ohnehin perfekt charakterisiert ist, nicht zu überzeichnen. Oder eben auf Britisch: Don’t gild the lily.

Herr Keenlyside, wie laufen die Proben?
S.K.: Wunderbar, Marco Marelli ist ein sehr interessanter Mann mit guten Ideen. Eine Oper wie Pelléas zu inszenieren, ist eine Herausforderung. Bei Le Nozze di Figaro zum Beispiel ist genau festgelegt, welche Person wann die Bühne betritt und welche Aktionen stattfinden müssen, damit die Handlung nicht ins Stocken gerät. Bei Pelléas ist gar nichts klar, denn im eigentlichen Sinn passiert ja nichts. Das meiste spielt sich im Inneren der Personen ab. Es ist, als würde man Spinnweben fangen! Marco bietet einen guten Ansatz, er baut Bilder in die Szenen ein, die dem Publikum das Innenleben der Protagonisten ins Bewusstsein bringen.

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